
Die Events

Veranstaltungen und Aktionen in vielen deutschen Städten.
Ansbach

Veranstaltung mit lokalen Persönlichkeiten, Vertretern der jüdischen Gemeinde, kulturelle Darbietungen, musikalische Beiträge, Knderpogramm und Informationsstände. Beteiligt waren verschiedenen Organisationen.
In der Ansbacher Synagoge hielt Pfarrer Dr. Johannes Wachowski am 10. Juli einen Vortrag zum Tag der Solidarität mit Juden und Israel.
Veranslter: Begegenung von Christen und Juden / Verein zur Förderung des christlich-jüdischen Gesprächs in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Pressemitteilung.

Berlin

Kundgebung am Brandenburger Tor mit Redebeiträgen aus dem demokratischen Spektrum und Beteiligung einer iranischen Gruppe YouTube-Video.
Veranstalter: Tolered.
Mehr Eindrücke auf dem YouTube-Video von BERLIN-VISUAL.com

Bremen

Menschenkette in Form eines Davidsterns. Veranstalter:
Buchvorstellung mit Vortrag und Diskussion im „Infoladen“, organisiert vom Bündnis gegen Antisemitismus Bremen.

Düsseldorf

Synagogenführung mit Degustation israelischer Weine, veranstaltet von der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf.
Erfurt

Infostand der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Erfurt in Kooperation mit RIAS und dem Antisemitismus-Beauftragen Michael Panse. Ausführlicher Bericht und flickr-Album von Michael Panse.

Lesestube und Kinderprogramm in der Begegnungsstätte „Kleine Synagoge Erfurt. Vermittelt wurden Geschichte, Kultur und Leben in Israel und jüdische Lebenswelten. Veranstaltet vom Netzwerk Jüdisches Leben Erfurt in Kooperation mit der Stadt - und Regionalbibliothek Erfurt.

Hamburg
Am Hamburger Rathaus wurde die Fahne Israels gehisst. Sie steht “für Haltung: für Solidarität mit jüdischem Leben, für Freiheit und Demokratie und gegen Hass, Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit”, so die CDU Hamburg auf Instagram. “Gerade jetzt ist es wichtig, dass unsere Stadt sichtbar zeigt, wo sie steht”.
Bilder aus dem Instagram-Video der CDU Hamburg zum 10. Juli.



Hannover

Kundgebung mit Infostand in der Innenstadt. Veranstalter: Iron Dome Hannover mit Deutsch-Israelische Gesellschaft Hannover und dem Antisemitismus-Beauftragten Prof. Dr. Gerhard Wegner.

Landespolitiker Michael Höntsch, SPD, sgte in seiner Ansprache:
“Das Schwierige in dieser Zeit für uns, die wir an der Seite von Jüdinnen und Juden stehen, ist, dass man uns nicht zuhört, dass man uns nicht glaubt, dass man das, was wir vortragen, in Abrede stellt und dass wir verleumdet, beschimpft und bedroht werden.”
Aber wir schweigen nicht – und wir werden mehr.“Der Iron Dome e. V., der sich hier gebildet hat auf die Initiative von fünf Frauen, hat angefangen mit einer ganz kleinen Anzahl von Menschen, die Woche für Woche größer wurde, und ein paar Mal haben wir es auch schon erreicht, dass wir mehr waren als die, die mit hasserfüllten Rufen den Tod Israels, die Niederlage Israels fordern und uns als Kindermörder beschimpfen.”
Idstein

Beflaggung des Rathauses mit Israel-Fahne. Erklärung des Magistrats.

“In Deutschland wächst eine Bewegung. Sie erklärt sich solidarisch mit Israel und Juden und wendet sich gegen die israelfeindlichen Demos und die antisemitischen Ausfälle, die seit dem 7.Oktober 2023 bedrohlich zunehmen und Straßen und Universitäten dominieren. An diesem Tagdes Terrorüberfalls der Hamas auf Israel wurden 1.139 Menschen ermordet, über 5.400 verletzt und 240 als Geiseln entführt.
Als zivilgesellschaftliches Signal gegen diese Tendenz wurde von dem Münchener Verein „Demokratie und Information“ der 10. Juli zum bundesweiten Tag der Solidarität mit Juden und Israel bestimmt. Er wird getragen von rund 130 Institutionen und Organisationen aus Politik, Wissenschaft Kultur, Sport, Gesellschaft und kirchlichen Einrichtungen. Der Magistrat hat entschieden, dass die Hochschulstadt Idstein diese Initiative unterstützt und als Zeichen der Solidarität an diesem Tag die Flagge Israels vor dem Rathaus hisst.”
Beitrag für die Website der Stadt Idstein von Wolfgang Müller.
Karlsruhe
Filmvorführung. Gezeigt wurde der Dokumentarfilm
Drei Generationen von Frauen, die sich mit der Geschichte ihrer Familie auseinandersetzen – mit ihrer Verstrickung in das NS-Regime, mit Mut zum Widerstand und den bis heute spürbaren Folgen dieser Vergangenheit. Der Regisseur des Films stammt aus einer Partnerregion von Karlsruhe in Israel, die von dem Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 unmittelbar betroffen war.

Verastalter:
Deutsch-Israelischer Freundeskreis im Stadt- und Landkreis Karlsruhe.
Köln

Kundgebung und infostand auf dem Chlodwigplatz, veranstaltet von der Kölner Allianz gegen Antisemitismus. Zur Teilnahme aufgerufen hatte auch die Synagogengemeinde Köln. Der Kölner Allianz gegen Antisemitismus gehören bislang an:
Städtepartnerschaftsverein Köln-Tel Aviv-Yaffo e. V.
Ganey Tikva Verein Bergisch Gladbach e. V.
Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V.
Makkabi Köln e. V.
Klare Kante e.V.


Petra Hemming



Lahr / Schwarzwald

Aufwühlende Vortragsveranstaltung im Max-Planck-Gymnasium unter dem Titel "Vom Erbe von Auschwitz zur Botschaft der Hoffnung und Versöhnung".
Referent: Kai Höss, Enkel von Rudolf Höß, dem Kommandant des KZ Auschwitz. Kai Höss ist international bekannt für sein Engagement gegen Hass, Antisemitismus und Gleichgültigkeit.
Veranstalter: Israel-Arbeits-und Gebetskreis der Evangelischen Allianz.
Ausführlicher Bericht in Der Schwarzwälder Bote.
Zitat: „Ich stehe heute hier nicht, um Schuld weiterzugeben oder mich zu entschuldigen. Es trifft mich keine Schuld, ich habe nichts gemacht. Aber ich stehe heute hier, um Verantwortung zu übernehmen, um zu ermahnen, dass ‚nie wieder‘ jetzt ist.“

Kai Höss

Weiden

Filmabend der. Gezeigt wurde der Dokumentarfilm ”Der 7. Oktober, die Stadt und das Leben – jüdisch in Deutschland.”
Die Dokumentation schildert eindrucksvoll die Herausforderungen, mit denen jüdische Familien im Alltag konfrontiert sind und sich gegen wachsenden Antisemitismus behaupten. Gleichzeitig vermittelt der Film eine Botschaft der Zuversicht und Entschlossenheit:
In der Fußgängerzone errichtete die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Weiden einen Infostand.
Wuppertal

In der Wuppertaler Schwebebahn spielten Schauspieler der Wuppertaler Bühnen Lessings „Nathan der Weise“ und lasen Stellen aus der Ringparabel. Organisiert wurde diese außergewöhnliche Veranstaltung von einem Zusammenschluss aus „Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz“, „Büro zur Bekämpfung von Judenhass und Ausgrenzung der Jüdischen Gemeinde Wuppertal“ und „Wuppertaler Bündnis gegen Antisemitismus“, initiiert von Julia Goldberg-Katz. Bericht auch im Radio Wuppertal.
Bericht des WDR (ab Minute 21:10)
Verein zur Förderung des christlich-jüdischen Gesprächs in der
Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.
Aufruf der Deutsch-Israelische Gesellschaft Dresden.
🕊️💙🇮🇱 10. Juli – Tag der Solidarität mit Juden und Israel
An diesem Tag wurde 1945 in den Ruinen unserer Stadt mit „Nathan der Weise“ die erste Theateraufführung nach dem Krieg gezeigt. Ein Plädoyer für Toleranz, Menschlichkeit und Vernunft.
Dieses Datum erinnert uns daran: Eine freie Gesellschaft entsteht nicht von selbst. Sie braucht Menschen, die Haltung zeigen. Deshalb sagen wir am 10. Juli: Schalom! Wir stehen an der Seite jüdischen Lebens und Israels. ✡️💙🇮🇱
Macht mit:
💙 Begrüßt eure Mitmenschen mit „Schalom“.
💙 Tragt einen Davidstern oder zeigt sichtbar eure Solidarität.
💙 Hängt eine Israelfahne ans Fenster oder Auto.
💙 Fragt im Supermarkt nach israelischen Produkten oder ladet Freunde zu einem israelischen
Abend ein.
💙 Postet eure Solidarität unter dem Hashtag #10Juli und inspiriert andere.
Viele weitere Ideen gibt es auf dein-ak.com/10-juli
Seid dabei. Zeigt Haltung. Sagt Schalom!











































