Ich bin Deutscher und Zionist
Was für ein Bekenntnis. Ziemlich stark. Etwas Frivol? Zu Ende gedacht? Welchen Gründen stimmen Sie zu?
Warum
Eine Lüge frisst sich ihren Weg in die Mitte unserer Gesellschaft und vergiftet unsere politische Kultur: die Lüge von Israel als angeblichem genozidalem Aggressor.
Verbreitet wird diese Lüge ausgerechnet von denen, die tatsächlich eine Völkermord-Agenda verfolgen: Propagandisten des palästinensisch-islamistischen Terrors in Gaza und Libanon, in Qatar und Iran. Von Ländern wie der Türkei, die den Völkermord an Armeniern leugnet und unter Erdogan zehntausende politische Gefangene verhaftet und foltert. Von den bestialischen Mördern der Hamas und der korrupten palästinensischen Führung in der Westbank. Vom Mörderregime der Mullahs im Iran und ihren Proxys Hisbollah und Huthis.
Diese fanatischen Israel-Feinde werden in Deutschland unterstützt von verblendeten, „postkolonialen“ linken und linksextremen Ideologen. Im Verbund mit Kräften, die Frauen unterdrücken, Oppositionelle foltern, Apostaten töten, Homosexuelle von Dächern stürzen und Queers an Motorräder gefesselt zu Tode schleifen.
Sie sind die Feinde auch unserer Freiheit, unseres Landes, unserer Demokratie, unserer Kultur und unserer Identität. Deshalb bin ich Deutscher und Zionist.
Informationskrieg
Seit seiner Gründung 1948 sind alle Versuche der arabischen Staaten gescheitert, Israel zu zerstören. Auf die militärische Bedrohung reagierte das kleine Land mit dem Aufbau einer schlagkräftigen Armee. Dem wirtschaftlichen Boykott der Araber trotzte Israel mit einer Wandlung vom Agrarland zum High Tech Zentrum. Der Sechs-Tage-Krieg 1967 und der Yom Kippur Krieg 1973 zeigten Israels Feinden, dass sie das Land weder militärisch noch wirtschaftlich besiegen konnten. Deshalb überzogen palästinensische Terrororganisationen Israel mit fürchterlichen Anschlägen auf Café, Schulen, Familien und Passanten.
Die israelische Bevölkerung litt, blieb aber ungebrochen. Also griffen palästinensische, islamistische und linksextreme Organisationen zu einer neuen, perfiden Waffe: Sie überzogen Israel mit einem beispiellosen Informationskrieg, durchgeführt von einem hochtourigen Propagandaapparat.
Dieser Informationskrieg dauert bis heute an, gipfelt in einer dreisten Täter-Opfer Umkehr und verwandelt die Mörder aus Gaza in leidende Opfer. Auch deshalb bin ich Deutscher und Zionist. Ich wehre mich dagegen, dass nach dem mörderischen Überfall der Hamas im Oktober 23, Palästinenser auf Deutschlands Straßen jubelten. Ich verabscheue, dass palästinensische Terroristen, die Babies erwürgten und junge Mädchen vergewaltigten, auch in Neukölln als Helden gefeiert werden. Ich bin Deutscher und Zionist und durchschaue die Propaganda, die Israels Verteidigung als Aggression verleumdet. Ich falle weder auf die „Genozid-Lüge“ noch auf den Nakbah Mythos herein. Und ich wehre mich gegen die israelfeindliche Berichterstattung linker Medien.
Kultur und Demokratie
Als Deutscher und Demokrat fühle ich mich dem demokratischen Staat Israel verbunden. Seine liberale, offene Kultur steht mir selbstverständlich näher als autoritäre Systeme. In Israel arbeiten arabische Frauen mit Kopftuch unbehelligt und gleichberechtigt. In Deutschland werden Menschen mit Davidstern am Halsband angefeindet und von antisemitischen Gangs überfallen.
Das darf nicht Deutschlands Zukunft sein. Wir dürfen den Feinden der Freiheit weder unsere Straßen noch unsere Universitäten überlassen. Wir dürfen nicht zusehen, wie unsere Gesellschaft verrohrt, unsere Sprache verkümmert und unser Kulturbetrieb für hasserfüllte israelfeindliche Programme missbraucht wird. Israels Widerstandskraft ist für uns ein Vorbild und zeigt, dass die Bewahrung der eigenen Kultur und Identität auch als demokratischer Rechtsstaat möglich ist. Auch deshalb bin ich Deutscher und Zionist.
Mut
Viele Deutsche kennen die Gefahren, die Israel drohen. Sie erkennen sehr wohl, wie sehr auch Deutschland gefährdet ist. Aber Viele der Vielen halten sich bedeckt, aus Angst, vor Bedrohungen und Anfeindungen islamistisch-palästinensisch-linksextremer Agitatoren. In der Praxis schützen sie weder Polizei noch Rechtsstaat. Eindämmen und zurückdrängen können wir diese gehässige Meinungsdiktatur nur, wenn viele Mutige aufstehen, offene Solidarität mit Israel zeigen und deutlich machen: Wir wollen in Deutschland keinen Hass, keinen Fanatismus, und kein linksideologisch autoritäres System. Als Deutscher und Zionist wehre ich mich gegen die Feinde unserer liberalen Demokratie. Gegen zertrümmerte Hörsäle, Kalifats Forderung, Erpressung mit Unruhe-Drohungen und gegen propagandistische Geschichtsverzerrung.
Freundschaft plus plus
Aus den Deutsch-Israelischen Beziehungen ist in den vergangenen Jahrzehnten eine politische Freundschaft erwachsen. Ein mächtiges Symbol mit internationaler Strahlkraft. Auch deshalb bin ich Deutscher und Zionist. Deutschland und Israel zeigen einer Welt, voller Konflikte, dass Versöhnung und Freundschaft möglich sind. Plus: Die intensive wissenschaftlich-technische Kooperation zeigt fabelhafte Ergebnisse im Bereich Medizin, Biotech, Mobilität, IT, Energie und Wasserwirtschaft. Plus: Zwischen Israels innovativer Startup Szene und der deutschen Industrie ist nichts weniger als eine Symbiose mit messbaren Erfolgen entstanden.
Diese Erfolge wollen Israels Feinde zerstören, auch zum Schaden Deutschlands. Dass die Öffentlichkeit in Deutschland zu wenig Kenntnis von der konstruktiven Zusammenarbeit hat, liegt an einer gezielten Unterdrückung positiver Nachrichten aus Israel durch viele Medien, auch im ÖRR. Diese „Manipulation durch Auslassung“ zeigt, über welchen Einfluss die palästinensisch-islamistisch-linksradikale Allianz in Deutschland verfügt.
Sicherheit für beide Länder
Ich unterstütze Israel aus vielen Gründen. Sicherheit für Deutschland ist einer davon. Bundeswehr und IDF arbeiten hervorragend zusammen: Der militärische Technologie-Transfer leistet einen substanziellen Beitrag zu Deutschlands Sicherheit, nicht nur bei der Raketenabwehr. Israels innovative Systeme beschleunigen Upgrade-Projekte der Bundeswehr. Mossad und andere Dienste versorgen Deutschland mit wichtigen Informationen. Viele Anschläge in Deutschland und der EU konnten durch diesen Informationsaustausch verhindert werden. Die Erfahrungen Israels in der Abwehr von Terrororganisationen und radikalisierten Gefährdern und im Zivilschutz werden für Deutschland immer wichtiger. Von Propagandisten, die diese Zusammenarbeit sabotieren wollen, lasse ich mich aus ureigenstem patriotischen Interesse nicht blenden.
Eine Frage des Anstands
Deutscher und Zionist zu sein ist nichts weniger als genau das: Eine Frage des Anstands. Ein moralischer und intellektueller Anspruch, den man an sich selber stellen sollte. Mich empört die Unfairness, mit der die UNO Israel behandelt. Mich empört, dass sich das kleine Land an mehreren Fronten gegen fanatische Huthis, radikalislamische Hisbollah, das Mullah Regime im Iran und die mörderische Hamas verteidigen muss. Dass Russland, Nordkorea und China den riesigen Iran mit Waffen und Munition ausrüsten. Ich halte es für hochgradig unanständig, dass im linken Spektrum in Deutschland israelfeindlichen Terrorgruppen lautstark politisch unterstützt werden. Ich bin Deutscher und Zionist, um in unserem Land ein Mindestmaß an politischem Anstand zu bewahren.
Danke für Ihre Nachricht.