
Epilog
Tempora mutantur et nos mutamur in illis. Stimmt. Alles ändert sich. Auch wahr: Nicht immer stimmt die Richtung.
Deutschland verändert sich gerade, doch die Richtung macht Sorge. Das kann man hinnehmen, muss man aber nicht und sollte man nicht. Staat und Institutionen brauchen die Unterstützung der Zivilgesellschaft. Gegen schleichende Verrohung, islamistische Kräfte und eine schier unerträgliche Gewaltkriminalität. Straßen, Universitäten und der Kulturbetrieb dürfen von radikalen Palästinensern, Linksextremisten und Islamisten nicht dominiert werden. In Schulen dürfen sich Scharia-Forderungen nicht verbreiten.
Die schleichende Transformation ist real. Am stärksten betroffen ist in Deutschland die jüdische Bevölkerung. Im Nahen Osten ist der demokratische Staat Israel unmittelbar konfrontiert mit Terror und Fanatismus. Bedroht von den gleichen Elementen, die auch Europas Demokratien zerstören wollen. Weil das kleine Land militärisch nicht zu besiegen ist, überziehen es Hamas und Linksextremisten mit beispielloser Propaganda und dreister Täter-Opfer-Umkehr. Leider viel zu erfolgreich und mit Unterstützung mancher Medien.
Solidarität mit Juden und Israel ist eine Frage des persönlichen Anstands, der politischen Vernunft und einer sachlich begründeten strategischen Allianz, die weit über das Raketenabwehrsystem Arrow-3 für Deutschland hinausgeht. Der 10.Juli manifestiert das Engagement für eine freiheitlich-demokratische Grundordnung und die Bereitschaft, ethische und gesellschaftspolitische Grundwerte zu schützen. Zivilgesellschaft und Politik senden am 10. Juli ein Signal: Demokratiegegner, Antisemitismus und Israelfeindschaft werden in Deutschland nicht geduldet. Grundsätzlich und aus ureigenstem Interesse nicht.
Danke an Alle, die sich für politische Ethik und Vernunft, Demokratie und freiheitliche Grundwerte engagieren und Israelfeindschaft und Antisemitismus bekämpfen.
Leo Sucharewicz
Arbeitskreis Demokratie und Information
Vorstand
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